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Ton
und Bild im Tunnel, natürlich mobil |
Der
Einsatzleiter einer Feuerwehr ist bei Grossereignissen und Katastrophen
auf schnelle und detaillierte Ton- und Bildinformation vom Schadenplatz
angewiesen. Basierend auf diesen Informationen kann er führungstechnische
wie auch logistische Entscheidungen besser treffen.
Das hier vorgestellte Kommunikationssystem, DCL 301, dient speziell der
mobilen Ton- und Bildübertragung in funktechnisch schwierigen Umgebungen
wie Tunnel, Gebäuden und unterirdischen Anlagen.
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DCL 301 überträgt vollduplex Bild und Ton vom Schadenplatz zu einer mobilen
Kommandostelle. Gleichzeitig besteht eine ständige Tonverbindung von der
Kommandostelle zur Einheit an der Front. Durch die verwendete spezielle
COFDM Uebertragungstechnologie unterstützen Funkreflexionen an Wänden
und Gebäuden die Uebertragung. Das heisst, dass dort, wo bei herkömmlichen
Funkgeräten bald einmal die Uebertragungsdistanz stark eingeschränkt ist,
das DCL 301 noch über eine sehr viel weitere Distanz funktioniert. Die
Funkübertragung ist beispielsweise in einem Tunnel über mehrere Kilometer
möglich.
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Portabler Sender
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Die
Video und Tonqualität entspricht dem MPEG 2 Standard. Das ist jener Standard,
der auch bei TV-Uebertragungen Anwendung findet. Es kann also von einer
Farbkamera ein Video in Farbfernsehqualität live und kabellos
durch den Tunnel übertragen werden. Der Einsatzleiter sieht so ständig
und direkt, was sich am Schadenplatz abspielt, ohne dass er sich selber
der Gefahrenstelle nähern muss und kann gleichzeitig über die Tonverbindung
mit dem Kameraträger kommunizieren.
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Übertragung
ab Fahrzeug im Gubrist
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Sämtliche
Komponenten sind für den mobilen Einsatz entwickelt. Die Kommandostelle
kann in einem Fahrzeug, aber auch im mobilen wetterfesten Koffer im Felde
eingesetzt werden. Von der mobilen Kommandostelle führt
ein Kommunikationskabel zum ersten Empfänger. Das Kabel dient dazu, den
Empfänger an einer funktechnisch optimalen Oertlichkeit zu platzieren.
Durch den Einsatz von mobilen Funkrelais kann die Uebertragungsdistanz
modulartig vergrössert werden. Durch die sehr hohe Mobilität des Systems
kann der Sender auch direkt auf einem Fahrzeug, im Lösch- und Rettungszug
oder im Helikopter
installiert werden, um von einem grossen Stadt- oder Landgebiet in kürzester
Zeit live eine Uebersicht zu erhalten. Im freien Feld mit Sichtverbindung
können Distanzen bis 10 Kilometer überwunden werden. |

Übertragung
im Sachseln Tunnel |
Das
DCL 301 wurde mit der Gebäudeversicherung Kanton Zürich (GVZ) in enger
Zusammenarbeit mit der Berufsfeuerwehr Stadt Zürich (Schutz & Rettung)
entwickelt. Ein erstes Prototyp-System hat die Feuerwehr zur Zeit in Betrieb.
In dieser Phase werden frontspezifische
Zusatzanforderungen analysiert und definiert, damit diese dann umgehend
in das zukünftige Produkt einfliessen können.
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Übertragung
mit Wärmebildkamera im Hauenstein |
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